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Benjamin SutterandClaude Opus 5 f53f3be1e8 fix(livia): Dateiendungen in den Importen der serverlosen Funktion
Erster Produktionslauf schlug mit HTTP 500 fehl, lokal lief derselbe Code
grün. Ursache: Vercel kompiliert jede Datei einzeln statt sie zu bündeln, und
weil das Projekt `"type": "module"` ist, verlangt Nodes ESM-Lader explizite
Dateiendungen in relativen Importen. Vite löst im Entwicklungsbetrieb
grosszügiger auf und verdeckt das.

Das ist genau die Klasse Fehler, die kein Typecheck und kein Test findet — nur
ein echter Aufruf gegen die deployte Funktion.

Geprüft gegen Produktion: HTTP 200, 20 Einträge aus 3/3 Quellen in 24
Sekunden, Beurteilung läuft, Originalquellen verlinkt, keine Laufzeitfehler.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-30 17:41:48 +02:00
Benjamin SutterandClaude Opus 5 93ecc852e3 fix(livia): Beurteilung in Fünferstapeln statt einem Zwanzigerstapel
Der erste Live-Lauf mit Schlüssel deckte auf, dass ein einziger Aufruf über
alle zwanzig Einträge das Urteil verwässert. Eine Meldung über eine
zweistellige Millioneninvestition in eine neue Brauerei samt Arealentwicklung
fiel als «nicht relevant» durch; derselbe Prompt, dasselbe Modell und dieselbe
Meldung ergaben in einem Stapel von drei «Investition, hohe Relevanz, 0.85».

Eine höhere Effort-Stufe half nicht, sie machte es messbar schlechter. Der
Hebel ist die Stapelgrösse. Die Teilstapel laufen parallel — die Laufzeit ist
damit die des langsamsten und nicht deren Summe: 48 Sekunden vorher, 16 danach.

Das ist zugleich die Voraussetzung fürs Deployment: die serverlose Funktion
hat voreingestellt 10 Sekunden Zeit. `vercel.json` hebt das Limit nun
ausdrücklich auf 60 Sekunden an, was auch bei einer langsamen Quelle reicht.

Ausserdem: Der Linktext der Handelskammer trägt das Publikationsdatum vorneweg
und ein »-Zeichen hinten. Beides stand bisher im Titel, den das Modell zu lesen
bekam, und gehört dort nicht hin.

Geprüft: tsc 0 Fehler, eslint 0 Fehler/0 Warnungen, Live-Lauf 20 Einträge aus
3/3 Quellen in 17 Sekunden. Die Urteile sind stichprobenweise gegen die
Originalartikel geprüft und tragfähig — eine Bäckereieröffnung in
Westaustralien und eine Übernahme in Thailand werden zutreffend als ohne
Schweizer Flächenbezug verworfen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-30 17:32:04 +02:00
Benjamin SutterandClaude Opus 5 2a0ba287f6 feat(livia): Research-PoC — drei reale Zürcher Quellen live
Livia liest jetzt tatsächlich aus dem Netz statt aus Mockdaten. Ein Knopf
«Research aktualisieren» ruft serverseitig drei Quellen ab, beurteilt die
Einträge in einem einzigen LLM-Aufruf und zeigt nur an, was plausibel zu
Flächenbedarf oder Flächenfreisetzung führen könnte.

Kein Crawler, kein Scheduler, keine Queue, keine Datenbank. Der Hoster kann
bereits serverlose Funktionen — es hat bisher nur niemand eine gebraucht.
Deshalb genügt eine einzige Datei unter `api/`, drei Abruffunktionen, eine
Normalisierung und ein Analyseaufruf.

Quellen, alle drei live geprüft:
- Zürcher Handelskammer, 10 Artikel
- Greater Zurich Area, 9 Artikel
- Zefix / Open Data Kanton Zürich, CSV direkt

Zur Zefix-Quelle eine Feststellung, die von der Aufgabenstellung abweicht: die
CSV enthält keine Firmennamen. Sie führt Tageszahlen von Neugründungen je
NOGA-Branche für den Kanton Zürich. Daraus lässt sich kein Unternehmenslead
bauen, sondern nur ein aggregiertes Frühsignal zum Zielmarkt — und genau so
wird es übergeben. Namen zu erfinden, um das erwartete Format zu treffen, wäre
die eine Sache, die Livia nie tun darf.

Die drei Quellen stehen im Frontend unter «Angebundene Kanäle & Systeme» mit
Status und anklickbarem Originallink; jeder erzeugte Lead verlinkt zusätzlich
die Seite, aus der er stammt. Die Adressen kommen aus derselben Liste, die der
Abruf benutzt — der angezeigte Link kann damit nicht von dem abweichen, was
tatsächlich gelesen wurde.

Der Textextraktor sucht den Artikeltext im engsten passenden Container. Ohne
das standen bei der Handelskammer Telefonnummern und Öffnungszeiten am Anfang
jedes Textes, und das Modell hätte die Fusszeile mitbeurteilt.

Der LLM-Schlüssel liegt ausschliesslich serverseitig in `ANTHROPIC_API_KEY`.
Fehlt er, sagt die Oberfläche offen, dass gelesen, aber nicht beurteilt wurde —
statt eine leere Liste als «nichts gefunden» auszugeben.

Für die lokale Entwicklung mountet ein Vite-Plugin dieselbe Handler-Datei, die
Vercel in der Produktion ausliefert; es gibt keine zweite Fassung des
Endpoints. `tsconfig.api.json` nimmt `api/` in `tsc -b` auf, damit ein
Tippfehler dort nicht erst beim Deployment auffällt.

Geprüft: tsc 0 Fehler, eslint 0 Fehler/0 Warnungen, 423/423 Tests grün, Build
erfolgreich, Live-Lauf im Browser mit 20 real gelesenen Einträgen aus 3/3
Quellen ohne Laufzeitfehler. Die LLM-Beurteilung selbst ist mangels Schlüssel
noch ungetestet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-30 14:23:35 +02:00